Deutschkurs auf dem Schlepperboot

© Götz Wiedenroth


Früh übt sich, wer in den Genuss von Asyl in der „Buntesrepublik“ gelangen will! (Anklicken zum Vergrößern des Bildes!)

Obwohl aktuell Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) im Urlaub ist, hält ihn dies nicht davon ab, eine gehörige Dröhnung Gutmenschentum über die Lokal- und Regionalmedien zu verbreiten. Um das Sommerloch zu füllen, wurde Ende Juli massenmedial auf das vermeintliche Elend illegaler Einwanderer hingewiesen, die sich auf dem Mittelmeer in Seenot befänden. Die Stadtoberhäupter von Köln, Düsseldorf und Bonn erklärten sich ob so viel linker Tränendrüse bereit, über das gesetzliche Soll hinaus Asyl begehrende Afrikaner aufzunehmen. Kurzbach sah sich daraufhin bemüßigt, auch eine Geige in jener Katzenmusik der politischen Korrektheit spielen.

Fakt ist, dass zumeist Schwarzafrikaner sich in Absprache mit ihren schwerkriminellen Schleusern selbst auf dem Mittelmeer in Seenot bringen, um haarscharf an der Grenze der 12-Meilen-Zone von „humanitären Helfern“ aus Europa „gerettet“ zu werden. Deshalb ist Tim Kurzbach wie auch dem Aushängeschild des Solinger Gutmenschentums, Arzt Christoph Zenses, entschieden zu widersprechen, wenn sie öffentlich verlangen, die Schlepperhelfer von den NGOs auf dem Mittelmeer dürften „nicht kriminalisiert“ werden. Wer massenhaft Personen aus Dritte-Welt-Staaten illegal in die Europäische Union schleust, der ist ein lupenreiner Straftäter, auch wenn er sich selbst das Mäntelchen einer „Menschlichkeit“ umwirft.

Stephan Hövels

Mitglied des Rates der Klingenstadt Solingen

„Im Fall Tim Kurzbach darf nicht vergessen werden, dass er beruflich aus der Sozial- und Masseneinwanderungsindustrie stammt und in seinem Lebenslauf keine einzige Erwerbstätigkeit in der freien Wirtschaft auftaucht, was bezeichnend ist“, beleuchtet der patriotische Solinger Ratsherr Stephan Hövels den persönlichen Hintergrund des Oberbürgermeisters.

„Selbst die Stadtspitze im benachbarten Wuppertal zeigt momentan mehr Verstand als die politische Klasse unserer Klingenstadt. Dort erklärten der Oberbürgermeister wie auch der Sozialdezernent einhellig, dass man gesetzliche Soll-Zahlen erfüllen werde, doch für freiwillige Aufnahmen von Asylbewerbern darüber hinaus keine Kapazitäten zur Verfügung stünden. Wohlgemerkt sind das Stadtoberhaupt wie auch der Beigeordnete für Soziales in Wuppertal beide des Kurzbachs Parteigenossen.

Wenn man wie der Oberbürgermeister bei uns in einer Traumwelt lebt, der Steuerzahler sei so etwas wie eine eierlegende Wollmilchsau, die jederzeit geschröpft werden könne – vor allem wenn es darum geht, das eigene ‚Gutsein‘ rücksichtslos in Szene zu setzen – kommt am Ende ein solch erbärmlicher Murks heraus, wie wir ihn aktuell sehen können. Ein wenig verhaltene Kritik an der Selbstdarstellerei Kurzbachs kommt aus den Reihen der CDU-Ratskollegen, doch das ist viel zu wenig. Tim Kurzbach bedarf keines sonnig-warmen Urlaubs in der Karibik oder der Südsee, sondern ein ordentlich aufgestellter Stadtrat würde ihm vielmehr die Hölle heißmachen für seine mehr als unverschämten Asyl-Eskapaden!“