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Pharisäer im K(r)ampf „gegen Rechts“

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Karikatur über Rainer Maria Kardinal Woelki und die illegale Masseneinwanderung

© Götz Wiedenroth


Selbst der Chef des Erzbistums Köln, Rainer Maria Kardinal Woelki, steht im Ruf, sich der politischen Klasse anzudienen. (Anklicken, um das Bild zu vergrößern.)

„Daher, weil du lau bist, weder heiß noch kalt, will ich dich aus meinem Mund ausspeien.“ (Offenbarung des Johannes 3,16) Diese neutestamentlichen Worte sollte sich Bernd Foitzik, der sich als „Gegen Rechts“-Ideologe und katholischer Gemeindereferent für Schulpastoral in der Region Wuppertal betätigt, einmal dringend hinter die Ohren schreiben. Er ist der Verantwortliche für das polit-korrekte Projekt „Has(s)t du sie noch alle? Für Toleranz und Menschlichkeit – gegen Rechtsradikalismus“, bei dem 11- bis 27-jährige ihre Werke in den Kategorien Text, Musik, Film und „Performance“ einbringen können. Am 8. Juni wird es in der Gesamtschule „Geschwister Scholl“ in Ohligs eine Abschlussveranstaltung geben, bei der Preise bis zur Höhe von 1.000 Euro verteilt werden.

Der große Kritikpunkt an der Foitzik-Aktion ist deren klare politische Einseitigkeit. Es erfolgt keine Absage an Extremismen aller Art, sondern die verschwindend kleine Gruppe von abwegigen Nostalgikern des Nationalsozialismus‘ wird zum Grund allen Übels stilisiert. Nicht die weit akutere Bedrohung von Christen weltweit durch islamische Extremisten, Sozialisten und radikale Liberalisten steht im Mittelpunkt, sondern das volle Programm Gutmenschentum ist angesagt.

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AfD-Ratsgruppe: Politisch korrekte Lähmungserscheinungen?

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Der 23. April wird wahrscheinlich als der schwarze Tag des parteipolitischen Rücktritts von Hans-Olaf Henkel in die Annalen der AfD-Ratsgruppe Solingen eingehen. Die Resignation des Industrie-Lobbyisten Henkel vom Posten des stellvertretenden Bundessprechers der „Alternativen“ ist von der AfD-Ratsgruppe Wuppertal „mit Bedauern“ kommentiert worden, woran sich die Solinger Mandatskollegen der Lucke-Partei sogleich anschlossen. Wie kein Zweiter steht Hans-Olaf Henkel in der AfD für das Trugbild von der „Einwanderernation Deutschland“ und ausufernden Liberalismus.

Der ehemalige Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, der am 25. Mai 2014 in das Straßburger EU-Parlament gewählt worden ist, sieht sich Vorwürfen ausgesetzt, als Abgeordneter durch besonders viel Abwesenheit und wenig Arbeit negativ aufzufallen. Sein innerparteilicher Rivale und Abgeordnetenkollege Marcus Pretzell, der im Ruf steht, ein wenig mehr in der elsässischen Metropole sowie in Brüssel zu leisten als Henkel, ist erst am 27. April aus der EU-Parlamentsgruppe der AfD ausgeschlossen worden. In seiner Funktion als NRW-Vorsitzender der „Alternativen“ setzte Pretzell im Herbst letzten Jahres einen unrühmlichen Tiefpunkt im Umgang mit seinem Duisburger Parteimitglied und kommunalen Mandatsträger Holger Lücht.

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