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Gutmenschliche Vereinnahmung des Bergischen Heimatlieds

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Caspar Joseph Brambach

Der Bonner Komponist Caspar Joseph Brambach schuf 1892 für den Solinger Dichter Rudolf Hartkopf die Melodie zum Bergischen Heimatlied

Der Vorgang als solcher ist ein alter Hut: Altbewährtes wird zeitgeistig verformt, während sich die verantwortlichen Kunstbanausen als ein Ausbund an Kreativität empfinden, doch der neueste Streich im Bergischen Städtedreieck verschlägt einem fast die Sprache. Multikulti-Pädagogen der Förderschule „Heinrich Neumann“ in Remscheid haben das Bergische Heimatlied im Refrain umgetextet zu „Herzlich willkommen im Bergischen Land, egal wo du her bist, ich reich dir die Hand“. Das Ganze samt Choreographie wurde anschließend vom Chor der Schule am 14. September im Barmer Rathaus vor Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke (SPD) präsentiert.

Dass zeitgeistige Manipulation von Liedern in Deutschland eine sehr unselige Tradition hat, war offenbar bislang den politisch korrekten Lehrern unbekannt. So wurde beispielsweise 1918 die deutsche Version des sozialistischen Kampflieds „Brüder, zur Sonne, zur Freiheit“ gedichtet. Hieraus machten neun Jahre später die Nationalsozialisten ihr Plagiat „Brüder in Zechen und Gruben“, das heutzutage in der Bundesrepublik verboten ist. Andere Fälle von NS-Adaptionen roter Lieder gab es mit „Dem Morgenrot entgegen“ oder auch „Wann wir schreiten Seit‘ an Seit’“.

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Private Realschule mit dubiosem Islam-Hintergrund

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Fethullah Gülen

Seit dem Jahr 1999 lebt Fethullah Gülen im selbst gewählten Exil in den USA

Das internationale Netzwerk des türkischen Islam-Predigers Fethullah Gülen war den allermeisten Deutschen vor dem Putschversuch in der Republik am Bosporus Mitte Juli völlig unbekannt. Nun weiß auch der tägliche Konsument von Nachrichten hierzulande, dass der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und der in den USA exilierte Gülen verfeindet sind. Entsprechend bekriegen sich die Anhängerschaften der beiden Islam-Prominenten. Und das wirkt sich im Bergischen Städtedreieck hinunter bis zur privaten Realschule Boltenheide aus, die dem Gülen-Netzwerk zugerechnet wird.

Die Ausbildungsstätte an der Grenze zwischen Wuppertal und Solingen begann im Schuljahr 2009/2010 ihren Lehrbetrieb. Von einigen Dutzend Kindern, die damals als erste Schüler beginnen konnten, war lediglich ein einziges deutscher Herkunft, die übrigen türkisch. Die Leitung der privaten Realschule beteuert stets, man wolle nicht als ein türkisch-islamisches Projekt wahrgenommen werden. Eine bewusste Öffnung zur hiesigen Mehrheitsgesellschaft sei die Marschroute. Schulträger ist der Solinger „Spektrum Bildungs- und Dialogverein“.

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Trotz mehr Gewerbesteuer Stadtetat nicht über den Berg

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Ralf Weeke

© Stadt Solingen
Der Solinger Stadtkämmerer Ralf Weeke

Gemäß Schätzung von Solingens Stadtkämmerer Ralf Weeke (SPD) wird es im laufenden Jahr ganze vier Millionen Euro Mehreinnahmen an Gewerbesteuer geben: 91 statt ursprünglich veranschlagter 87 Millionen. Jedoch ist die Klingenstadt noch nicht ihrer finanzpolitischen Talsohle entkommen. Für das Haushaltsjahr 2018 steht nach wie vor die Herkulesaufgabe an, mindestens eine schwarze Null im kommunalen Etat zu schreiben.

Ein unter dem Aspekt städtischen Geldes sehr sensibler Punkt ist der Neubau des Hallenbades Vogelsang. Hierbei hofft die Stadtspitze auf eine außerplanmäßige Kreditermächtigung durch die Bezirksregierung Düsseldorf in Höhe von jeweils 4,5 Millionen Euro in diesem und im kommenden Jahr. Als alternative Finanzierungsquellen zieht Weeke einen Neubau durch einen Investor in Betracht, der nach Fertigstellung an die Kommune vermietet, oder die Schaffung eines Bürgerfonds.

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Modernisierung des Hauptbahnhofs schreitet voran

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Hauptzugang des Solinger Hauptbahnhofs im Juni 2007

© myself (commons.wikimedia.org / Lizenz: CC BY-SA 2.5)
Der Hauptzugang des Solinger Hauptbahnhofs wenige Monate nach seiner Umbenennung Ende 2006

Bis ins kommende Jahr hinein werden die Nutzer des Solinger Hauptbahnhofs in Ohligs mit mehr oder minder großen Einschränkungen zu rechnen haben. Einen gewichtigen Einschnitt wird es während der anstehenden nordrhein-westfälischen Schulferien von 9. Juli bis 21. August geben. In dieser Phase wird es in zwei Bauabschnitten eine Erneuerung der Gleise zwischen Solingen-Ohligs und Leverkusen-Opladen geben. Die eingeplante Länge der betroffenen Schienen liegt bei rund zehn Kilometern.

Es gibt bereits erste Erfolge bei der Sanierung des Hauptbahnhofs der Klingenstadt zu vermelden. Binnen kurzer elf Wochen wurde der alte Bahnsteig am Gleis 3 abgerissen und neu gebaut. Aktuell fehlt noch die 160 Meter lange Überdachung des Bahnsteigs, die gemäß Planung Ende August stehen soll.

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Ratsherr Stephan Hövels nun offizieller PRO-Deutschland-Mandatsträger

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Stephan Hövels im Ratsinformationssystem

© Digitale Ablichtung aus dem Ratsinformationssystem der Stadt Solingen
Nun hat es seine Korrektheit: Stephan Hövels wird von der Stadt Solingen als PRO-Deutschland-Mandatsträger genannt.

Der Protest, den die Bürgerbewegung PRO Deutschland an die Solinger Verwaltung richtete, zeigt endlich Wirkung: Ratsherr Stephan Hövels wird dort nicht mehr als „parteiloser“ Mandatsträger geführt, sondern korrekt als Politiker von PRO Deutschland. Der letzte Oberbürgermeister Norbert Feith (CDU) ordnete als eine seiner letzten Amtshandlungen Ende August vergangenen Jahres an, Hövels bis auf weiteres verwaltungsseitig als „parteilos“ zu führen. Feiths Amtsnachfolger Tim Kurzbach (SPD) ließ den PRO-Deutschland-Ratsherrn im April wissen, dass im Ratsportal bald die Nennung seiner patriotischen Partei im Zusammenhang mit seiner Person kommen wird. Die Verwaltung hat dies nun in die Tat umgesetzt.

Auf Dauer hätte Feiths Entscheidung insbesondere bei Reden von Hövels im Solinger Rats-TV immer wieder zu seltsamen Situationen geführt. In den Einblendungen dort hieß es nämlich vorübergehend „Stephan Hövels (parteilos)“, während er aber stets seine Zugehörigkeit zu PRO Deutschland betonte. Diese Eiertanz-Situation ist jetzt Geschichte.

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Erneut Vergewaltigung mit minderjährigem Asylbewerber als mutmaßlichen Täter

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Wolf-Tilman Baumert

© Ausschnitt des Standbilds eines Videos
Der Wuppertaler Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert

Laut Wuppertaler Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert soll in der Walpurgisnacht ein angeblich 15-jähriger Afghane in einem Solinger Heim für die Betreuung von Minderjährigen eine 14-jährige Mitbewohnerin vergewaltigt haben. Der mutmaßliche Täter befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft. Weitere Details zum Vorfall wurden nicht genannt aus Gründen des Jugendschutzes von Opfer und Tatverdächtigem.

Was den Versuch der Vertuschung in der Öffentlichkeit anbelangt, ähnelt das neueste Ereignis dieser Art einem Geschehen vor gut einem Monat. Am 3. April wurde im Solinger Halfeshof, der vom Landschaftsverband Rheinland geführt wird, ein Zwölfjähriger vergewaltigt. Erst nach rund einwöchiger Verspätung wurde die schwerwiegende Straftat öffentlich bekannt. Bei den drei Tatverdächtigen handelt es sich ebenfalls um afghanische Asylbewerber. Ihr Alter gaben sie nach ihrem illegalen Grenzübertritt auf deutschen Boden mit 15, 16 und 17 Jahren an. Da erhebliche Zweifel an der Selbstauskunft der mutmaßlichen Vergewaltiger bestehen, soll in der Untersuchungshaft eine wissenschaftliche Altersbestimmung durch Mediziner Klarheit schaffen.

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„Rheinische Post“ hofiert Linksextremisten

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Die Gedenkstätte Wenzelnberg

© Ritter-pitter (commons.wikimedia.org / Lizenz: CC BY-SA 3.0)
Die Gedenkstätte Wenzelnberg in Langenfeld nahe der Solinger Stadtgrenze

Das jährlich in Langenfeld stattfindende Gedenken an die 71 von den Nationalsozialisten am 13. April 1945 in der Wenzelnbergschlucht ermordeten Menschen krankt daran, regelmäßig von Linksextremisten vereinnahmt zu werden. Die Veranstaltungen selbst werden abwechselnd von den Städten Langenfeld, Leverkusen, Wuppertal, Solingen und Remscheid organisiert. Insbesondere das kommunistische Spektrum sieht dann den Zeitpunkt gekommen, sich vermeintliche Legitimation zu verschaffen, indem dessen Vertreter in die Rolle der großen Mahner schlüpfen.

Das Internet-Portal „RP Online“ von der „Rheinischen Post“ geht in diesem Zusammenhang der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der AntifaschistInnen“ (VVN/BdA) vollends auf den Leim. Dieser Verein wird immer wieder von deutschen Gerichten als linksextrem eingestuft, da die Zusammenarbeit mit gewaltbereiten Gesinnungsgenossen gesucht und die Errichtung eines marxistischen Regimes gefordert wird. Das hält aber Journalist Tobias Falke nicht davon ab, am Ende seines Artikels zum diesjährigen Wenzelnberg-Gedenken einen Verweis auf die Internet-Präsenz der Landesvereinigung Nordrhein-Westfalen der VVN/BdA zu setzen.

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